Richtungsweisendes Pricing

 

Kundenakzeptanz des eTarifs Heidelberg mit Spannung erwartet

 

Das neue Jahr begann in Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) mit einer Innovation, die bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen dürfte: Der so genannte „Elektronische Tarif (eTarif)“ startete als Pilotversuch in Heidelberg. Die Nutzer von Touch & Travel, dem Smartphone-basierten Check-In/Check-Out-System, zahlen neben einem Grundpreis von einem Euro nur noch einen Kilometerpreis von höchstens 20 Cent. Bemessungsgrundlage ist die Luftlinienentfernung zwischen der Start- und der Zielhaltestelle.

 

Für den Kunden ist das Angebot sehr einfach und gerecht. Anspruchsvoll hingegen war die von mobilité begleitete Konzeption und die Entwicklung des Business Case für den VRN.

 

Es gab im Vorfeld eine Vielzahl von Fragen zu klären:

  • Wie groß sind die Nutzerpotenziale?
  • Wieviel Neukunden kann man voraussichtlich zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen?
  • Wie grenzt sich das neue Angebot vom bestehenden Tarifsystem ab?
  • Wie teuer ist der eTarif?
  • Müssen Rabatte gewährt werden?
  • Mit welchen finanziellen Effekten ist zu rechnen?
  • Welches sind die strategischen Optionen für die Zukunft?
  • Unter welchen Bedingungen kann der eTarif auf das gesamte VRN-Gebiet ausgerollt werden?

Das von mobilité in intensiver Zusammenarbeit mit dem VRN entwickelte Gesamtkonzept zeigt einen Erfolg versprechenden Weg auf, wie ein Verkehrsverbund einen eTarif in den kommenden Jahren etablieren kann. Entscheidend für eine schnelle Marktdurchdringung ist nun, ob die Kunden den neuen Vertriebskanal „Smartphone“ schon in ausreichender Zahl annehmen. Der Pilotversuch wird in den nächsten zwei bis drei Jahren interessante Erkenntnisse hierzu liefern.

 

Wenn Sie bereits jetzt weitere Informationen wünschen, klicken Sie hier und schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

Weitere Infos auf der VRN-Homepage:

http://www.vrn.de/vrn/tickets/etarif_hd/index.html?track

 

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete am 16.01.2015:

http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Beim-neuen-E-Tarif-wird-nur-die-Luftlinie-abgerechnet-_arid,66910.html

⇡ nach oben

Oktober 2014

Digitalisierung der ÖV-Tarife – Fluch oder Segen?

 

ÖV-Tarife stehen schon immer im Spannungsfeld zwischen Einfachheit, Praktikabilität, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz seitens der Kunden sowie der Politik. Nun kommen mit der digitalen Transformation neue Herausforderungen auf die Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen hinzu.

  • Welche Herausforderungen sind das und welche Unternehmensprozesse sind betroffen?
  • Ermöglicht die Einführung des E-Ticketings neue Freiheitsgrade der Tarifgestaltung oder engt sie den Gestaltungsspielraum noch mehr ein?
  • Reicht es aus, über Verbundtarife im klassischen Sinne zu diskutieren oder läuft ohne die Integration weiterer, bislang weitgehend ÖV-ferner Mobilitätsdienstleister, wie Carsharing-Unternehmen oder Fahrradverleiher, in Zukunft nichts mehr?
  • Und wie passen die beiden Welten – die aus Papier und die elektronische – zusammen?
  • Wird das Ganze jetzt noch komplizierter oder ist endlich ein Durchbruch für eine der elementaren Zugangshürden zum ÖPNV in Sicht?

Fragen über Fragen, auf die wir als seriöses Beratungsunternehmen nicht auf die Schnelle fundierte Antworten aus der Schublade ziehen können. Was wir seit über 20 Jahren jedoch sehr gut können: Gemeinsam mit unseren Kunden Strategien und Gestaltungsoptionen entwickeln und realistische Perspektiven aufzeigen mit dem Ziel, die neuen Chancen aktiv zu nutzen und in Angebote für den Endkunden umzusetzen.  

 

In aktuellen Projekten entwickeln wir derzeit E-Tarife und multimodale Tarife. Dabei steht nicht im Vordergrund, welche Tarifeigenschaften durch die neuen Vertriebswege, wie das E-Ticketing, umgesetzt werden können, sondern wie der Tarif gestaltet sein muss, um möglichst viele Neukunden zu gewinnen. Denn eines ist gewiss: Die Potenziale sind riesig und die Zeichen der Zeit stehen nicht schlecht.

⇡ nach oben

Aktuelle Veröffentlichung

 

Wie sehen Entscheider im ÖPNV die Zukunft des E-Tarifs?

In dem Artikel von Johann von Aweyden, veröffentlicht in DER NAHVERKEHR Ausgabe 11/2014, wird die Frage beantwortet, welche Chancen und Risiken aus Sicht der Entscheider im Bereich der elektronischen Tarifierung bestehen.

Artikel als PDF herunterladen. 

Welche Chancen bieten elektronische Tarife?

Unter dem Motto „E-Tarife – Chance für den ÖPNV“ hat Johann von Aweyden einen Vortrag zu den Möglichkeiten der elektronischen Tarifierung für den ÖPNV gehalten. In dem Vortrag wurden die Gestaltungsoptionen eines E-Tarifs dargestellt, mögliche Ziele und Potenziale erörtert sowie die Frage nach der Zukunftsfähigkeit von E-Tarifen beantwortet.

Wenn Sie Interesse an der Vortragspräsentation haben klicken Sie bitte hier und schreiben uns eine E-Mail.

Ansprechpartner

Jörg Sarnes · Geschäftsführender Gesellschafter, +49 221 921827-11, joerg.sarnes@mobilite.de. Jörg Sarnes gründete 1994 die mobilité GmbH und ist seitdem geschäftsführender Gesellschafter.

Jörg Sarnes

Geschäftsführender Gesellschafter

 

+49 221 921827-11

joerg.sarnesmobilite.de

BDU Mitglied