Erfolgreicher Schleswig-Holstein-Tarif (12/2006)

 

"Nachdem der Wirtschaftsprüfer die Einnahmenaufteilung für die erste Stufe des SH-Tarifs testiert hat kann eine Bilanz des SH-Tarifs Schiene von Ende 2002 bis 31.03.2005 gezogen werden. Im Laufe dieses Zeitraums haben sich so wohl Nachfrage als auch Umsatz gegenüber dem bundesweiten Trend überdurchschnittlich entwickelt (jährlich ca. 7 Prozent Umsatzsteigerung). Die Einführung der ersten Stufe war zudem für den Aufgaben träger günstiger als erwartet. Der Anteil der tariflichen Ausgleichszahlungen lag bei nur 0,6 Prozent der Einnahmen oder 285.000 Euro (jährlich) - bei Berücksichtigung des SH-HW-plus-Tarifs bei 1,5 Prozent oder 793.000 Euro. Fazit ist, dass durch den SH-Tarif Einnahmen und Nachfrage gesteigert werden konnten, ohne dass dies zu übermäßigen Zahlungen seitens der öffentlichen Hand geführt hätte (zum Vergleich: der landesweite Tarif im deutlich kleineren Saarland bedarf tariflicher Ausgleichszahlungen von 5,5 Millionen Euro zuzüglich 3,5 Millionen Euro verbundbedingter Kosten)."
(Quelle: Wolfgang Seyb in: nah-sh, Kundenmagazin der LVS; 12/06)

 

 

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